News

Am 21. Februar 2024 fand in der Biologie der erste Doktorand*innentag statt. Die ganztägige Veranstaltung gab Doktorandinnen und Doktoranden im dritten Jahr die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte vorzustellen und zu diskutieren. Den Preis für den besten Vortrag erhielt Alexander Kaier vom Lehrstuhl Biochemie für seine Arbeiten zur Hitzeresistenz der Kartoffelpflanze.

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Gregor Fuhrmann vom Lehrstuhl Pharmazeutische Biologie hat sein Projekt NAVET („Natürliche Vesikel als inhärent antibiotische Therapeutika – Hochskalierung vom Labor bis GMP“) erfolgreich bei einer der DATIpilot Roadshow Pitch-Veranstaltungen vorgestellt und ist nun berechtigt, einen Förderantrag in diesem prestigeträchtigen Programm zu stellen.

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Mit rund 25,8 Millionen Euro (28 Millionen Dollar) fördert Bill & Melinda Gates Agricultural Innovations (Gates Ag One) ein internationales Forschungsprojekt unter Leitung der FAU: Die Non-profit-Organisation unterstützt so in den kommenden fünf Jahren das Cassava Source-Sink (CASS)-Projekt, um die Produktivität einer der wichtigsten Nahrungspflanzen in Afrika südlich der Sahara zu verbessern. Das Projekt vereint Forschende aus 11 Einrichtungen weltweit, um die Physiologie von Maniok – auch Cassava genannt – zu optimieren und so den Ertrag hochwertiger Maniok-Speicherwurzeln unter landwirtschaftlichen Bedingungen mit geringem Input auf Feldern von Kleinbauern und -bäuerinnen deutlich zu steigern.

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Cholesterin spielt eine entscheidende Rolle für die Elastizität von Zellmembranen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun eine bemerkenswerte Doppelfunktion von Cholesterin entdeckt: Es trägt nicht nur dazu bei, die Membran dicker und damit undurchlässiger zu machen, sondern zugleich auf überraschende Weise auch weicher. Diese neue Erkenntnis, veröffentlicht im renommierten Fachjournal „Nature Communications“*, eröffnet neue Perspektiven für die Membranforschung und potentielle Anwendungen in der Biotechnologie.

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Das diesjährige iGEM Team der FAU entwickelte eine kostengünstige Möglichkeit zur frühzeitigen Diagnose von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Die Methode basiert auf transgenen E.coli Bakterien, die in Abhängigkeit von kurzkettigen Fettsäuren, die als Biomarker für die Gesundheit des Mikrobioms fungieren, fluoreszente Proteine exprimieren. Auf der Abschlusskonferenz des iGEM (international Genetically Engineered Machine) Wettbewerbs stellte das Team sein Projekt vor und wurde mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet.

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Im Leibniz-Wettbewerb 2024 hat ein Projekt des Leibniz Instituts für Photonische Technologien, an dem auch die Arbeitsgruppe Computational Biology von Prof. Böckmann an der FAU beteiligt ist, eine Förderung im Rahmen des Programms Leibniz-Kooperative Exzellenz erhalten. Mit dem Ziel neue Erkenntnisse für den Kampf gegen Antibiotika-resistente Erreger zu erhalten, soll die Wirkung membran-aktiver Peptide genauer untersucht werden.

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Lisa Bäumer hat sich als Mitarbeiterin der Professur für Mikrobiologie (Leitung: Prof. Dr. Andreas Burkovski) in ihrer Habilitationsarbeit mit den Interaktionen zwischen dem Krankheitserreger "Corynebacterium diphtheriae" und seinem Wirt beschäftigt. Sie konnte dabei eine Vielzahl von Virulenzfaktoren identifizieren, die in unterschiedlichem Maße zur Adhäsion, Invasion und Schädigung der Wirstzellen beitragen. Für diese Arbeit wurde sie nun mit dem Emmy-Noether Habilitaionspreis der Naturwissenschaftlichen Fakultät ausgezeichnet.

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Am 01.10.2023 tritt Prof. Georg Kreimer in den verdienten Ruhestand ein. Während 23 Jahren forschte und lehrte er als Professor für Zellbiologie an der FAU Erlangen-Nürnberg. Er engagierte sich in verschiedenen Gremien wie dem Fachbereichsrat, als Mitglied und Sprecher der Fachgruppe Biologie, als Mitglied der kollegialen Departmentleitung sowie als Mitglied und Vorsitzender des Promotionsausschusses der Naturwissenschaftlichen Fakultät.

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Zellen sind die Grundlage des Lebens und neue Zellen entstehen durch die Teilung einer Zelle in zwei Zellen. In tierischen Zellen wird die Zellteilung normalerweise durch lange Fasern aus Aktin vermittelt, welche einen Ring bilden der sich zusammenschnürt. Ist die Bildung des Aktinrings gestört, findet keine Zellteilung statt und verschiedene Krankheiten können die Folge sein. Die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Esther Zanin hat einen neuartigen Ring entdeckt, der die Zellteilung ermöglicht, wenn die Ausbildung der Aktinfasern defekt ist. Aus welchen Komponenten der neuartige Ring besteht und wie er sich zusammenschnürt, wurde nun von der Forschungsgruppe in Cell Reports veröffentlicht.

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