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Forschungsmeldungen

Kategorie: Allgemein, Forschungsmeldungen, News

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen weiteren neuen Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) an der FAU bewilligt, an dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Departments Biologie beteiligt sind. Ziel des SFB/TRR 305 „Über die Analyse der metastatischen Koloniebildung zu neuen systemischen Krebstherapien“ ist es, die molekulare Mechanismen der Metastasenentstehung zu verstehen und auf dieser Basis neue Therapieansätze gegen Krebs-Metastasen zu schaffen.

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Foscher aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Markus Albert (Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie am Department Biologie) haben in Zusammenarbeit mit Forschern der Uni Tübingen, der Uni Tromsø, der UC Davis und des Sainsbury Laboratory in Norwich entdeckt, auf welche Weise Tomatenpflanzen den Teufelszwirn als Schädling erkennen: Der Parasit besitzt ein Protein in seiner Zellwand, das von einem Rezeptor der Tomate als „fremd“ erkannt wird. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications vorgestellt.

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Die Kartoffel gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt. Auch als Futtermittel und Industrierohstoff ist sie von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Allerdings ist sie besonders empfindlich gegenüber den Folgen der Klimaveränderungen: Hitze- und Dürreperioden, aber auch Überschwemmungen der Anbaufläche als Folge von Starkregen sorgen für enorme Ertragseinbußen. Das EU Horizon-2020 Projekt ADAPT erforscht die Stressanpassung der Kartoffel mit dem Ziel, resistentere Sorten zu entwickeln. Mit dabei ist ein Forschungsteam aus dem Lehrstuhl Biochemie der FAU unter der Leitung von PD Dr. Sophia Sonnewald.

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Nichts Geringeres als die Entwicklung einer passiven Impfung gegen Covid 19 hat sich ein Forscherteam der FAU und des Universitätsklinikums Erlangen und ihre Partner vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig sowie vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen vorgenommen. Ziel des ambitionierten Projektes, an dem mit Prof. Dr. Thomas Winkler auch das Department Biologie beteiligt ist, ist es, monoklonale Antikörper zu entwickeln, mit denen zum Beispiel medizinisches Personal, Betreuer in Alten- und Pflegeheimen sowie Hochrisikopatienten geschützt werden können. Außerdem könnten sich solche Antikörper eignen, schwer an einer Covid-19-Infektion erkrankte Patienten zu therapieren.

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Antikörper sind Eiweißstoffe, die uns vor Infektionen schützen. In der Therapie von Krebs- und Autoimmunerkrankungen werden sie eingesetzt, um Tumorzellen oder Zellen, die körpereigenes Gewebe angreifen, zu zerstören. Trotz Versuchen, diese Therapeutika effektiver und verträglicher zu machen, kommt es bei der Behandlung oft zu erheblichen Nebenwirkungen oder die Betroffenen sprechen irgendwann nicht mehr auf die Therapie an. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Falk Nimmerjahn am Lehrstuhl für Genetik der FAU hat nun gezeigt, dass Antikörpern organspezifische Wirkmechanismen zugrunde liegen.

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Biochemiker des Departments Biologie um Prof. Dr. Uwe Sonnewald haben herausgefunden, warum Kartoffeln bei höheren Temperaturen kaum oder keine Knollen bilden. Verantwortlich dafür ist eine kleine RNA. Ihnen ist es sogar gelungen, diese RNA auszuschalten und so wärmeresistente Kartoffelpflanzen zu erzeugen

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Medikamente, die da ankommen, wo sie wirken sollen, ohne den restlichen Körper zu belasten, das ist keine Zukunftsvision mehr. Wissenschaftlern am Department Biologie ist es gelungen, Proteine zu entwickeln, die einem Shuttle ähnlich Medikamente direkt an der Stelle im Körper freisetzen, an der sie auch wirklich gebraucht werden. Ihre Studie kann Modellcharakter haben und könnte die zukünftige ziel- und gewebespezifische Vergabe von Medikamenten ermöglichen. Die Ergebnisse wurden in der angesehenen Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS)* veröffentlicht.

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Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Embryos ist die Achsenbildung. Dabei wird festgelegt, auf welcher Seite der Kopf und auf welcher Seite das Hinterteil entstehen sollen. Wenn die Achsenbildung nicht richtig abläuft, entstehen Embryonen mit zwei Hinterteilen oder zwei Köpfen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie) und der Georg-August-Universität Göttingen haben nun herausgefunden, dass dieser Prozess bei Insekten und Wirbeltieren weniger unterschiedlich verläuft, als bisher gedacht. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.