Forschungsmeldungen

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Kategorie: Forschungsmeldungen

Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Embryos ist die Achsenbildung. Dabei wird festgelegt, auf welcher Seite der Kopf und auf welcher Seite das Hinterteil entstehen sollen. Wenn die Achsenbildung nicht richtig abläuft, entstehen Embryonen mit zwei Hinterteilen oder zwei Köpfen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie) und der Georg-August-Universität Göttingen haben nun herausgefunden, dass dieser Prozess bei Insekten und Wirbeltieren weniger unterschiedlich verläuft, als bisher gedacht. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Kategorie: Allgemein, Forschungsmeldungen

Grundlegend neue Erkenntnisse über die Funktionsweise des Immunsystems und ein neuer Therapieansatz zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten: Diese Erfolge kann der Forscherverbund Transregio-SFB TRR130 „B-Zellen: Immunität und Autoimmunität“ vorweisen, dessen Sprecher Prof. Lars Nitschke vom Lehrstuhl Genetik am Department Biologie der FAU ist. Um die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Transregio nun für weitere 4 Jahre mit insgesamt 13 Millionen Euro, von denen etwa ein Drittel an die FAU fließt.

Kategorie: Forschungsmeldungen

Einer Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Falk Nimmerjahn vom Lehrstuhl für Genetik ist es erstmalig gelungen, die Zelltypen zu identifizieren, über die tumorspezifische Antikörper in der Lage sind, Haut- und Lungenmetastasen des malignen Melanoms zu zerstören. In Zusammenarbeit mit der Hautklinik, der Mikrobiologie und der Chirurgie des Universitätsklinikums Erlangen konnte das Forscherteam zeigen, dass unterschiedliche Arten von im Tumor vorkommenden Fresszellen für die therapeutische Aktivität von Antikörpern essentiell sind. Diese Studie zeigt Möglichkeiten auf, ausgewählt die tumorfördernden, nicht aber die tumorzerstörenden Immunzellen zu entfernen. Aufgrund der Forschungsergebnisse ließen sich zukünftig auch therapeutische Ansätze entwickeln, welche die tumorzerstörenden Fresszellen in den Tumor locken.

Kategorie: Forschungsmeldungen

Cholesterin kann wichtige Proteine so zu Paaren binden, dass humane Zellen auf äußere Signale reagieren. Wissenschaftler am Department Biologie der FAU haben diese Vorgänge mittels Computersimulationen tiefergehend untersucht. Die Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe Computational Biology sind nun in der aktuellen Ausgabe des Forschungsjournals PLOS veröffentlicht worden.