Navigation

Forschungsmeldungen

Kategorie: Forschungsmeldungen

Antikörper sind Eiweißstoffe, die uns vor Infektionen schützen. In der Therapie von Krebs- und Autoimmunerkrankungen werden sie eingesetzt, um Tumorzellen oder Zellen, die körpereigenes Gewebe angreifen, zu zerstören. Trotz Versuchen, diese Therapeutika effektiver und verträglicher zu machen, kommt es bei der Behandlung oft zu erheblichen Nebenwirkungen oder die Betroffenen sprechen irgendwann nicht mehr auf die Therapie an. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Falk Nimmerjahn am Lehrstuhl für Genetik der FAU hat nun gezeigt, dass Antikörpern organspezifische Wirkmechanismen zugrunde liegen.

Kategorie: Forschungsmeldungen, News

Biochemiker des Departments Biologie um Prof. Dr. Uwe Sonnewald haben herausgefunden, warum Kartoffeln bei höheren Temperaturen kaum oder keine Knollen bilden. Verantwortlich dafür ist eine kleine RNA. Ihnen ist es sogar gelungen, diese RNA auszuschalten und so wärmeresistente Kartoffelpflanzen zu erzeugen

Kategorie: Forschungsmeldungen

Medikamente, die da ankommen, wo sie wirken sollen, ohne den restlichen Körper zu belasten, das ist keine Zukunftsvision mehr. Wissenschaftlern am Department Biologie ist es gelungen, Proteine zu entwickeln, die einem Shuttle ähnlich Medikamente direkt an der Stelle im Körper freisetzen, an der sie auch wirklich gebraucht werden. Ihre Studie kann Modellcharakter haben und könnte die zukünftige ziel- und gewebespezifische Vergabe von Medikamenten ermöglichen. Die Ergebnisse wurden in der angesehenen Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS)* veröffentlicht.

Kategorie: Forschungsmeldungen

Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Embryos ist die Achsenbildung. Dabei wird festgelegt, auf welcher Seite der Kopf und auf welcher Seite das Hinterteil entstehen sollen. Wenn die Achsenbildung nicht richtig abläuft, entstehen Embryonen mit zwei Hinterteilen oder zwei Köpfen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie) und der Georg-August-Universität Göttingen haben nun herausgefunden, dass dieser Prozess bei Insekten und Wirbeltieren weniger unterschiedlich verläuft, als bisher gedacht. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Kategorie: Forschungsmeldungen

Einer Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Falk Nimmerjahn vom Lehrstuhl für Genetik ist es erstmalig gelungen, die Zelltypen zu identifizieren, über die tumorspezifische Antikörper in der Lage sind, Haut- und Lungenmetastasen des malignen Melanoms zu zerstören. In Zusammenarbeit mit der Hautklinik, der Mikrobiologie und der Chirurgie des Universitätsklinikums Erlangen konnte das Forscherteam zeigen, dass unterschiedliche Arten von im Tumor vorkommenden Fresszellen für die therapeutische Aktivität von Antikörpern essentiell sind. Diese Studie zeigt Möglichkeiten auf, ausgewählt die tumorfördernden, nicht aber die tumorzerstörenden Immunzellen zu entfernen. Aufgrund der Forschungsergebnisse ließen sich zukünftig auch therapeutische Ansätze entwickeln, welche die tumorzerstörenden Fresszellen in den Tumor locken.