Navigation

Startseite

Der Master-Preis 2020 des Departments Biologie wurde an Frau Leonie Somann für herausragende Leistungen sowohl in den Prüfungen als auch in der experimentellen Masterarbeit verliehen. Frau Somann hat im August 2020 ihren Masterstudiengang Zell- und Molekularbiologie mit Auszeichnung (Gesamtnote 1,0) abgeschlossen. Als besonders herausragend wurde ihre experimentelle Masterarbeit bewertet, die sie im Labor von Prof. Dr. Hans-Martin Jäck in der Molekularen Immunologie der Medizinischen Fakultät bearbeitet hat. Thema ihrer Arbeit war es, herauszufinden, welche Rolle die Proteine Krüppel-like Factor 2 (KLF2) und B cell maturation antigen (BCMA) für die B-Zell Aktivierung und ihre Differenzierung in Plasmazellen spielen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen weiteren neuen Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) an der FAU bewilligt, an dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Departments Biologie beteiligt sind. Ziel des SFB/TRR 305 „Über die Analyse der metastatischen Koloniebildung zu neuen systemischen Krebstherapien“ ist es, die molekulare Mechanismen der Metastasenentstehung zu verstehen und auf dieser Basis neue Therapieansätze gegen Krebs-Metastasen zu schaffen.

Dr. Sonja Kirsch wurde von der Naturwissenschaftlichen Fakultät der FAU mit dem Karl Giehrl Promotionspreis ausgezeichnet. In ihrer Dissertation (AG Böckmann) hat Frau Kirsch die Aufklärung der Aktivierung von sogenannten Zweiporenkanälen vorangetrieben und herausragende Beiträge zum Verständnis von...

Foscher aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Markus Albert (Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie am Department Biologie) haben in Zusammenarbeit mit Forschern der Uni Tübingen, der Uni Tromsø, der UC Davis und des Sainsbury Laboratory in Norwich entdeckt, auf welche Weise Tomatenpflanzen den Teufelszwirn als Schädling erkennen: Der Parasit besitzt ein Protein in seiner Zellwand, das von einem Rezeptor der Tomate als „fremd“ erkannt wird. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications vorgestellt.

Die Kartoffel gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt. Auch als Futtermittel und Industrierohstoff ist sie von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Allerdings ist sie besonders empfindlich gegenüber den Folgen der Klimaveränderungen: Hitze- und Dürreperioden, aber auch Überschwemmungen der Anbaufläche als Folge von Starkregen sorgen für enorme Ertragseinbußen. Das EU Horizon-2020 Projekt ADAPT erforscht die Stressanpassung der Kartoffel mit dem Ziel, resistentere Sorten zu entwickeln. Mit dabei ist ein Forschungsteam aus dem Lehrstuhl Biochemie der FAU unter der Leitung von PD Dr. Sophia Sonnewald.