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Medikamente, die da ankommen, wo sie wirken sollen, ohne den restlichen Körper zu belasten, das ist keine Zukunftsvision mehr. Wissenschaftlern am Department Biologie ist es gelungen, Proteine zu entwickeln, die einem Shuttle ähnlich Medikamente direkt an der Stelle im Körper freisetzen, an der sie auch wirklich gebraucht werden. Ihre Studie kann Modellcharakter haben und könnte die zukünftige ziel- und gewebespezifische Vergabe von Medikamenten ermöglichen. Die Ergebnisse wurden in der angesehenen Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS)* veröffentlicht.

Im Rahmen der Markttage des Wissens haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Lehrstuhl Molekulare Pflanzenphysiologie (MPP) ihr Wissen "zu Markte getragen". Der Marktstand "Gene & Gemüse" passte geradezu ideal zum Erlanger Wochenmarkt, wo regelmäßig eine große Vielfalt von Obst und Gemüse angeboten wird. Die zahlreichen Besucher durften mit anfassen und mit einem einfachen Versuch die Gene aus Erdbeeren, Bananen, Tomaten oder anderem Gemüse in Form von DNA sichtbar machen.

Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Embryos ist die Achsenbildung. Dabei wird festgelegt, auf welcher Seite der Kopf und auf welcher Seite das Hinterteil entstehen sollen. Wenn die Achsenbildung nicht richtig abläuft, entstehen Embryonen mit zwei Hinterteilen oder zwei Köpfen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie) und der Georg-August-Universität Göttingen haben nun herausgefunden, dass dieser Prozess bei Insekten und Wirbeltieren weniger unterschiedlich verläuft, als bisher gedacht. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen sind zusammen mit ihren Angehörigen der Einladung des Departments Biologie und des Fachbereichs Pharmazie zur Absolventenfeier am Samstag, 27. Januar 2018 gefolgt. In feierlichem Rahmen wurden die Masterzeugnisse für Biologie und Integrated Life Sciences, die Staatsexamenszeugnisse für Pharmazie und Lebensmittelchemie sowie die Promotionsurkunden übergeben.

Die Herstellung und Optimierung von künstlichem Muskelgewebe war das diesjährige Ziel des iGEM Franconia Teams, dem auch Studierdende des Departments Biologie der FAU angehören. Das ambitionierte Projekt wurde beim „international Genetically Engineered Machine“ Wettbewerb (iGEM) in Boston mit einer Silbermedaille honoriert.

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