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Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen sind zusammen mit ihren Angehörigen der Einladung des Departments Biologie und des Fachbereichs Pharmazie zur Absolventenfeier am Samstag, 1. Februar 2020 gefolgt. Die Feier wurde durch die Band "Free Radicals" eröffnet, die sich mehrheitlich aus Dozenten des Departments Chemie und Pharmazie sowie dem amtierenden Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät zusammensetzt. Es folgte die Übergabe der Masterzeugnisse für Zell- und Molekularbiologie und Integrated Life Sciences sowie der Staatsexamenszeugnisse für Pharmazie und Lebensmittelchemie durch Prof. Dr. Christian Koch und Prof. Dr. Jutta Eichler.

Antikörper sind Eiweißstoffe, die uns vor Infektionen schützen. In der Therapie von Krebs- und Autoimmunerkrankungen werden sie eingesetzt, um Tumorzellen oder Zellen, die körpereigenes Gewebe angreifen, zu zerstören. Trotz Versuchen, diese Therapeutika effektiver und verträglicher zu machen, kommt es bei der Behandlung oft zu erheblichen Nebenwirkungen oder die Betroffenen sprechen irgendwann nicht mehr auf die Therapie an. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Falk Nimmerjahn am Lehrstuhl für Genetik der FAU hat nun gezeigt, dass Antikörpern organspezifische Wirkmechanismen zugrunde liegen.

Emerging Viral Diseases – hinter diesem Begriff verbergen sich Erreger wie das Ebolavirus. Zwar können sich Menschen mithilfe von Impfungen gegen diese Krankheiten schützen, ist die Erkrankung jedoch ausgebrochen, besteht dringender Bedarf an therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten. Das neue globale Forscherkonsortium, das vom National Institute for Allergy and Infectious Diseases, USA, im Rahmen des Centres for Excellence in Translational Research Programms mit 35 Millionen Dollar gefördert wird, will genau diese weiter erforschen. Neben Partnern wie der Harvard-Universität, dem Massachusetts-Institut für Technologie (MIT), beide USA, und industriellen Projektpartnern ist die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) an dem internationalen Forschungsverbund beteiligt.

Die Biologie des 21. Jahrhunderts beschäftigt sich unter anderem mit der Kommunikation zwischen Zellen, der Schaffung maßgeschneiderter Zellen oder der Diagnostik von Krebs anhand der Analyse der mechanischen Zelleigenschaften. "Dafür sind neben der Biologie und der Molekularbiologie auch fundierte Kenntnisse der Mathematik und Physik erforderlich“, erklärt einer der Koordinatoren des Studiengangs Integrated Life Sciences (ILS), Prof. Dr. Rainer Böckmann. Den interdisziplinären Studiengang ILS gibt es seit neun Jahren an der FAU. Er besteht aus einem deutschsprachigen Bachelor- und einem darauf aufbauenden englischsprachigen Masterprogramm.