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Prof. Dr. Uwe Sonnewald, Inhaber des Lehrstuhls Biochemie am Department Biologie, ist vor kurzem in die Nationale Akademie der Wissenschaften, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, gewählt worden. Die Leopoldina wurde 1652 gegründet und ist die weltweit älteste dauerhaft existierende Akademie für Natur- und Lebenswissenschaften.

Wie schafft es das Immunsystem, auf eingedrungene Erreger zu reagieren, ohne dabei dem eigenen Körper Schaden zuzufügen? Und warum richtet es sich manchmal doch gegen ihn? Diesen Fragen ist ein Team des Lehrstuhls für Genetik der FAU in Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken in Erlangen und Regensburg nachgegangen.

Nichts Geringeres als die Entwicklung einer passiven Impfung gegen Covid 19 hat sich ein Forscherteam der FAU und des Universitätsklinikums Erlangen und ihre Partner vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig sowie vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen vorgenommen. Ziel des ambitionierten Projektes, an dem mit Prof. Dr. Thomas Winkler auch das Department Biologie beteiligt ist, ist es, monoklonale Antikörper zu entwickeln, mit denen zum Beispiel medizinisches Personal, Betreuer in Alten- und Pflegeheimen sowie Hochrisikopatienten geschützt werden können. Außerdem könnten sich solche Antikörper eignen, schwer an einer Covid-19-Infektion erkrankte Patienten zu therapieren.

Das Department Biologie heißt Professor Dr. Markus Albert herzlich willkommen, der zum 01.04.2020 die Nachfolge von Prof. Dr. Norbert Sauer am Lehrstuhl Molekulare Pflanzenphysiologie (MPP) antritt. Herr Albert erforscht die molekularen Grundlagen der Interaktionen von pflanzlichen Parasiten mit ihren Wirtspflanzen. Sein besonderes Interesse gilt der Frage, warum manche Pflanzen empfänglich und andere resistent gegenüber einem Befall durch pflanzliche Parasiten sind. Um dies zu untersuchen, nutzt er sehr erfolgreich die parasitäre Pflanze Cuscuta (Teufelszwirn) als Modellsystem.

Am 01.04.2020 tritt Professor Dr. Manfred Frasch in den Ruhestand ein. Seit 2006 leitete er den Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie der FAU. Gemeinsam mit seiner Forschergruppe beschäftigte sich Herr Frasch mit der Frage, welche Mechanismen die Bildung der Herz- und Muskelgewebe im frühen Embryo steuern. Dazu studierte er die Prozesse mesodermaler Musterbildung und Gewebeentwicklung in Embryonen der Fruchtfliege Drosophila melanogaster.