Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Embryos ist die Achsenbildung. Dabei wird festgelegt, auf welcher Seite der Kopf und auf welcher Seite das Hinterteil entstehen sollen. Wenn die Achsenbildung nicht richtig abläuft, entstehen Embryonen mit zwei Hinterteilen oder zwei Köpfen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie) und der Georg-August-Universität Göttingen haben nun herausgefunden, dass dieser Prozess bei Insekten und Wirbeltieren weniger unterschiedlich verläuft, als bisher gedacht. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen sind zusammen mit ihren Angehörigen der Einladung des Departments Biologie und des Fachbereichs Pharmazie zur Absolventenfeier am Samstag, 27. Januar 2018 gefolgt. In feierlichem Rahmen wurden die Masterzeugnisse für Biologie und Integrated Life Sciences, die Staatsexamenszeugnisse für Pharmazie und Lebensmittelchemie sowie die Promotionsurkunden übergeben.

Die FAU Erlangen-Nürnberg hat den Zuschlag vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zur Etablierung eines neuen Masterstudienganges im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern erhalten. Mit den Fördergeldern von zunächst 2,5 Millionen Euro wird ein Elite-Masterstudiengang für Immunologie am Department Biologie inklusive einer neuen Professur für Immunologie eingerichtet. Startschuss für den Studiengang, der sowohl für Studierende der Biologie als auch der Medizin offenstehen wird, ist das Wintersemester 2018/2019. Die FAU Erlangen Nürnberg und das Universitätsklinikum Erlangen bilden mit einer Vielzahl von nationalen und internationalen immunologischen Forschungsverbünden ein ideales Umfeld, um den Studierenden Spitzenforschung auf dem Gebiet der Immunologie nahezubringen.

Die Herstellung und Optimierung von künstlichem Muskelgewebe war das diesjährige Ziel des iGEM Franconia Teams, dem auch Studierdende des Departments Biologie der FAU angehören. Das ambitionierte Projekt wurde beim „international Genetically Engineered Machine“ Wettbewerb (iGEM) in Boston mit einer Silbermedaille honoriert.

Grundlegend neue Erkenntnisse über die Funktionsweise des Immunsystems und ein neuer Therapieansatz zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten: Diese Erfolge kann der Forscherverbund Transregio-SFB TRR130 „B-Zellen: Immunität und Autoimmunität“ vorweisen, dessen Sprecher Prof. Lars Nitschke vom Lehrstuhl Genetik am Department Biologie der FAU ist. Um die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Transregio nun für weitere 4 Jahre mit insgesamt 13 Millionen Euro, von denen etwa ein Drittel an die FAU fließt.