Autor: Regula Muheim-Lenz

Einen bedeutenden Durchbruch beim Kampf gegen den Hunger in der Welt hat ein internationales Team unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gemacht. Den Forschenden ist es gelungen, die tropische Maniokpflanze (Manihot esculenta) genetisch so zu verändern, dass sie deutlich mehr Ernteertrag bringt und außerdem widerstandsfähiger gegen Trockenheit ist. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jetzt in der Zeitschrift Nature Plants veröffentlicht.

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In fast allen eukaryontischen Organismen spielen Enzyme aus der Klasse der RHO GTPasen (Ras Homolog Guanosintriphosphat-Hydrolasen) eine wichtige Rolle in der Steuerung zentraler zellulärer Prozesse, von denen die Entwicklung multizellulärer Gewebe und Organe abhängt. Das Moos Physcomitrella patens ist einer der ganz wenigen multizellulären Organismen, für die direkt gezeigt werden konnte, dass das Fehlen jeglicher RHO Aktivität zu schwerwiegenden Entwicklungsdefekten führt (siehe Abbildung). Ein Team von FAU Zellbiologinnen/-en um Frau PD Dr. Maria Ntefidou hat in Zusammenarbeit mit externen Kolleginnen/-en diese Entwicklungsdefekte systematisch untersucht.

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Der Balanceakt des Gehirns: Während die Speicherung von Langzeitinformationen ein stabiles, unveränderliches neuronales Netzwerk erfordert, benötigt die Bildung neuer Erinnerungen ein hohes Maß an Flexibilität. Ein zentrales Element in diesem Balanceakt ist die extrazelluläre Matrix (EZM). Als ein komplexes molekulares Netz umgibt die EZM Nervenzellen und ihre Kontaktstellen, die Synapsen, und trägt zur Stabilität neuronaler Netzwerke bei.  

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Bakterien nutzen Oberflächen, um sich zu komplexen heterogenen Gemeinschaften zusammenzuschließen, die sogenannten Biofilme. Innerhalb einer Gruppe sind Bakterien eines Biofilms extrem widerstandsfähig gegenüber unterschiedlichen Umwelteinflüssen. Wie diese Biofilme entstehen, ist Gegenstand eines neuen internationalen Forschungsprojektes am Department Biologie der FAU Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit Partnern an der Hebräischen Universität Jerusalem und an der Universität Freiburg.

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Die Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit der Naturwissenschaftlichen Fakultät der FAU hatte am Mittwoch, 16. Oktober 2024 alle Interessierten zu einer Begehung der Wald- und Grünflächen der FAU eingeladen. Der technische Leiter des Botanischen Gartens, Claus Heuvemann, führte die Gruppe an einem sonnigen Morgen über die Außenanlagen der Naturwissenschaftlichen Fakultät am FAU Campus Erlangen Süd.

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Wenn wir an Bakterien denken, dann stellen wir uns vielleicht einzelne Zellen vor, die in einer Flüssigkeit schwimmen. Tatsächlich sozialisieren sich bakterielle Zellen jedoch häufig, ähnlich wie Menschen. Sie nutzen Oberflächen, um sich zu komplexen heterogenen Gemeinschaften zusammenzuschließen, die sogenannten Biofilme. Innerhalb einer Gruppe sind Bakterien eines Biofilms extrem widerstandsfähig gegenüber unterschiedlichen Umwelteinflüssen – eine entscheidende Eigenschaft, die es extrem schwierig macht, biofilmassoziierte Infektionen mit Antibiotika zu behandeln.

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Lisa Bäumer hat sich als Mitarbeiterin der Professur für Mikrobiologie (Leitung: Prof. Dr. Andreas Burkovski) in ihrer Habilitationsarbeit mit den Interaktionen zwischen dem Krankheitserreger "Corynebacterium diphtheriae" und seinem Wirt beschäftigt. Sie konnte dabei eine Vielzahl von Virulenzfaktoren identifizieren, die in unterschiedlichem Maße zur Adhäsion, Invasion und Schädigung der Wirstzellen beitragen. Für diese Arbeit wurde sie nun mit dem Emmy-Noether Habilitaionspreis der Naturwissenschaftlichen Fakultät ausgezeichnet.

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Kann die Forschung unsere Nutzpflanzen auf den Klimawandel vorbereiten? Pflanzen sind ihrer Umwelt schonungslos ausgesetzt. Extreme Wetter oder auch Nährstoffmangel sind verbreitet und führen zu Ernteverlusten. Von Natur aus besitzen Pflanzen ausgeklügelte Mechanismen um sich ihrer Umwelt anzupassen. Doch warum sind manche Pflanzen robuster als andere? Und wie können wir unser Wissen nutzen, um auch unter schwierigen Bedingungen genug zu ernten? Am 8. November 2023 um 18:00 sind Interessierte in das Erlanger Teehaus zum Mitdenken und Diskutieren eingeladen.

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