Department Biologie

Lipidnanopartikel (LNPs) sind winzige Fettpartikel, die in modernen mRNA-Impfstoffen als Transporthüllen dienen. Sie schützen die empfindliche mRNA und sorgen dafür, dass sie zuverlässig in die Zielzellen gelangt. Entscheidend für diese Funktion ist der pH-Wert: Je nach Umgebung – etwa im Blut oder im Inneren der Zelle – verändert sich die elektrische Ladung bestimmter Lipide in den Nanopartikeln und steuert so Aufnahme und Freisetzung der mRNA. FAU-Forschende konnten nun erstmals zeigen, wie diese pH-abhängigen Eigenschaften von der Zusammensetzung der Nanopartikel beeinflusst werden. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Small veröffentlicht.

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Einen bedeutenden Durchbruch beim Kampf gegen den Hunger in der Welt hat ein internationales Team unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gemacht. Den Forschenden ist es gelungen, die tropische Maniokpflanze (Manihot esculenta) genetisch so zu verändern, dass sie deutlich mehr Ernteertrag bringt und außerdem widerstandsfähiger gegen Trockenheit ist. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jetzt in der Zeitschrift Nature Plants veröffentlicht.

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In fast allen eukaryontischen Organismen spielen Enzyme aus der Klasse der RHO GTPasen (Ras Homolog Guanosintriphosphat-Hydrolasen) eine wichtige Rolle in der Steuerung zentraler zellulärer Prozesse, von denen die Entwicklung multizellulärer Gewebe und Organe abhängt. Das Moos Physcomitrella patens ist einer der ganz wenigen multizellulären Organismen, für die direkt gezeigt werden konnte, dass das Fehlen jeglicher RHO Aktivität zu schwerwiegenden Entwicklungsdefekten führt (siehe Abbildung). Ein Team von FAU Zellbiologinnen/-en um Frau PD Dr. Maria Ntefidou hat in Zusammenarbeit mit externen Kolleginnen/-en diese Entwicklungsdefekte systematisch untersucht.

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Der Balanceakt des Gehirns: Während die Speicherung von Langzeitinformationen ein stabiles, unveränderliches neuronales Netzwerk erfordert, benötigt die Bildung neuer Erinnerungen ein hohes Maß an Flexibilität. Ein zentrales Element in diesem Balanceakt ist die extrazelluläre Matrix (EZM). Als ein komplexes molekulares Netz umgibt die EZM Nervenzellen und ihre Kontaktstellen, die Synapsen, und trägt zur Stabilität neuronaler Netzwerke bei.  

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In einer ARTE-Dokumentation aus der Reihe "Die Antwort auf fast alles" beleuchtet Prof. Dr. Gregor Fuhrmann, Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie, die komplexe Beziehung zwischen Menschen und Alkohol. Trotz der bekannten gesundheitlichen Risiken, die mit dem regelmäßigen Konsum von Alkohol verbunden sind – wie Alzheimer und verschiedene Krebsarten – bleibt der Genuss von Wein oder Bier für viele ein selbstverständlicher Teil des Alltags.

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