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Ausstellung Nees von Esenbeck – Sein Wirken in Erlangen vor 200 Jahren

Grafik: Herbar und Botanischer Garten der FAU
Vor 200 Jahren wurde Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (1776-1858) zum Professor für Naturwissenschaften und Botanik an der damaligen Universität Erlangen ernannt. Das Herbarium Erlangense zeigt aus diesem Anlass eine Ausstellung zu dem Wirken des bekannten Naturwissenschaftlers im Eingang zu den Gewächshäusern des Botanischen Gartens der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Als Nees von Esenbeck 1818 den Ruf an die Erlanger Universität erhielt, war er einer der ersten Botaniker, die sich der Systematisierung Niederer Arten zuwandte. Nees beschrieb rund 7000 Pflanzenarten neu und schuf auf diese Weise eine breite Basis für weitere botanische Forschungen. In diesem Zusammenhang stand er in engem Kontakt zu zahlreichen namhaften Wissenschaftlern der damaligen Zeit und konnte durch den regen Austausch mit ihnen wichtige Erkenntnisse für seine weiteren Forschungen gewinnen. Ebenfalls bemerkenswert ist seine Korrespondenz mit Johann Wolfgang von Goethe. Ihm zu Ehren benannte Nees von Esenbeck die Gattung
Goethea. Im Tropenhaus des Botanischen Gartens können Besucher heute die Goethea cauliflora Nees & Mart. mit ihren wunderschönen rot-weißen Blüten bewundern. Die Ausstellung bietet Einblicke in das Schaffen Nees von Esenbecks und sein Wirken vor 200 Jahren. Sein unkonventionelles Auftreten verknüpft mit vielen akademischen Neuerungen sind eine interessante Facette und zeichnen das Bild eines fortschrittlichen Wissenschaftlers.
Sein umfassendes wissenschaftliches Lebenswerk als Arzt, Botaniker, Zoologe und Naturphilosoph wirkt bis heute nach.
Die Ausstellung kann vom Freitag, 26. Oktober bis Sonntag, 11. November 2018 im Gewächshauseingang des Botanischen Gartens Erlangen besichtigt werden (Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9:30 – 15:30 Uhr). Die Ausstellung wird am 25. Oktober 2018 um 16:00 Uhr eröffnet.